
Antonia Zauner
Praktisches Jahr
07.09. – 27.12.2026
Woche 1: 07.09. – 11.09.2026
Der Start in dieses PJ-Tertial war schön.
Die ersten Gespräche mit meiner Mitbewohnerin und den betreuenden Ärzt:innen waren sehr angenehm und herzlich, sodass ich mich von Beginn an willkommen gefühlt habe.
Direkt ab dem ersten Tag in der Praxis (Standort Auerbach) durfte ich alles tun, was ich mir zutraute. Bei Fragen erhielt ich immer Feedback (genial!). Dadurch konnte ich
in dieser Woche bereits viele Gespräche mit Patient:innen führen. Von Beschwerden des Bewegungsapparates über Wundkontrollen, grippale Infekte, Check-Ups… war einiges dabei.
Mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen, sich auf sie einzustellen und dann gemeinsam mit ihnen eine Lösung zu finden und dabei die für sie individuell beste Entscheidung zu treffen, ist auf jeden Fall herausfordernd aber auch lohnend und zugleich faszinierend. Ich freue mich, hier viel dazu zu lernen. Viel Spaß beim Lesen, ich bin gespannt, was in den nächsten Wochen alles kommen wird 🙂
Woche 2: 14.09. – 18.09.2026
In der zweiten Woche war alles schon deutlich vertrauter. Die Abläufe in der Praxis sind bekannt, der Umgang mit den Patient:innen fällt leichter und auch mit den neuen Kolleg:innen ist es ein gutes Zusammenarbeiten. Es ist bereichernd, unterschiedliche Arbeitsweisen kennenzulernen und dabei zu sehen, was ich für mich übernehmen möchte oder was ich vermeiden möchte. Insgesamt konnte ich mehr Routine bei den Check-Ups und dadurch auch Übung beim Sonographieren gewinnen.
Neu und intensiv für mich in dieser Woche war der Aspekt der Lehre und des Feedbacks. Regelmäßig sollte ich die Patient:innen in deren Anwesenheit meinem betreuenden Arzt vorstellen. Zudem wurde explizit nachgefragt, wie sich Patient:innen von mir betreut gefühlt haben – eine gute Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. So auch bei dem Famulaturprojekt „Exzellenter Sommer“, bei dem wir PJlerinnen als Tutoren mithalfen. Wir besprachen Fälle mit den Studierenden, die sie aus der Hausarztpraxis mitbrachten, und übten die körperliche Untersuchung. Wie heißt es so schön: Die höchste Form des Lernens ist das Lehren. Und Spaß hat es auch gemacht.
Woche 3: 21.09. – 25.09.2026
In den frühen Morgenstunden war es schon deutlich kühler. Tau sammelte sich auf der Windschutzscheibe und den Wiesen und die Sonne blitzte durch den Nebel am Horizont über Wäldern und Wiesen auf – ein fast magischer Start in den Tag.
Besonders interessant fand ich diese Woche, dass ich bereits einige Gesichter unter den Patient:innen wiedererkenne und so erste Krankheitsverläufe mitverfolgen kann, beispielsweise habe ich zuvor im Krankenhaus selten eine Wundheilung länger als wenige Tage beobachten können, bevor die Patient:innen in die hausärztliche Weiterbehandlung entlassen wurden.
Am Dienstag und Mittwoch besuchte ich den Strahlenschutzgrundkurs meiner Uni, eine kurze Abwechslung zum Praxisalltag.
Außerdem habe ich die wunderschöne Natur in dieser Gegend ein bisschen genießen können, früh auf dem Weg zur Arbeit und nachmittags bei längeren Spaziergängen in und um Kirchberg, unter anderem auch eine schöne Runde im Felswandergebiet des Nationalparks am Wochenende. Ich freue mich schon darauf, wenn das Blätterdach im Herbst bald in bunten Farben leuchten wird.
Hauptstandort Kirchberg
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